Strategievorhaben

Das im Zeitraum 1. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2015 abgelaufene Strategievorhaben diente der Erforschung der geeigneten Rahmenbedingungen des Konsortiums. Die im Vorhaben entwickelte Strategie bildet die Grundlage der Projektarbeit des Konsortiums. So wurde die Basis für eine auf Nachhaltigkeit angelegte, strategische Kooperation von Forschungseinrichtungen und Unternehmen geschaffen, mit dem Ziel der Etablierung einer tragfähigen überregionalen und international sichtbaren Innovationsstruktur.

Die Kooperation ist darauf ausgelegt, komplementäre Stärken der Partner bündeln, um 

  • zur Entwicklung neuer Antiinfektionsstrategien in der Veterinär- und Humanmedizin (Antibiotika, Impfstoffe, immunmodulatorische Therapien, Diagnostika) beizutragen.
  • die Entwicklung und Ausbreitung neuer und multiresistenter Keime aufgrund von unsachgemäßem Einsatz von Antibiotika, mangelnder Hygiene sowie globalen Menschen- und Güterströmen einzudämmen.
  • Strategien zu implementieren, die zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit antimikrobiellen Substanzen führen.

Transsektorale – also bereichsübergreifende – und multidisziplinäre Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft – aus Bereichen wie Landwirtschaft, Veterinärmedizin, Mobilität / Transport, Infrastruktur, Medizinische Forschung und Versorgung, Hygiene und Öffentlichkeitsarbeit – wurden in InfectControl 2020 in einer gemeinsamen neuen Innovationsstruktur zusammengeführt. Die Strategiephase diente dazu, die Eckpunkte für ein langfristig tragfähiges Modell, das den rechtlichen, finanziellen, strukturellen und organisatorischen Rahmen für die gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten schafft, zu erforschen und umzusetzen. Diese Aufgaben sind komplex und erfordern wiederum selbst innovative Forschungs- und Entwicklungsansätze.